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MULTIVERSAKIRCHE  WÜNSDORF

WETTBEWERB
MITARBEITER

2005 (2.Preis)
Miriam Berndt, Andreas Braun, Florian Troll


Der Entwurf gliedert sich in seiner äußeren rechteckigen Form in das städtebauliche Umfeld ein. Der Bau steht etwas eingerückt von der Haupterschließungsstraße, um einen ausreichend dimensionierten Vorplatz zu schaffen, schiebt sich jedoch vor das so genannte „Weiße Haus“. Als wichtiger zentraler Ort ist er somit auch besser in der Fußgängerperspektive erfahrbar.

 Der Bau ist in drei Elemente aufgeteilt:

Als zentraler Ort der Begegnung fungiert der Saal. Er wird von Wandscheiben gebildet, die sich wie schützende Hände um die Gemeinde schließen. Die Scheiben sind so zueinander gestellt, dass im Inneren je nach Blickrichtung, offenere und geschlossenere Raumeindrücke entstehen. Ihre Ausrichtung führen den Blick zum Altar und Bühnenbereich und richten den Raum nach Osten hin aus.

Um den Saal schließt sich der Hofbau, der sich in einer einladenden Geste zur Straße hin öffnet. Er nimmt neben dem Bühnenbereich auch die Sakristei auf. Außerdem sind hier Künstlergarderoben, Seminarräume, Ton- und Lichtstudio etc. untergebracht. Der sich durch die Gebäudeform bildende Hof wird als Foyer genutzt.

 Während das Hofgebäude im ihm umgebenden Kontext mit 11 m relativ niedrig ist, erhebt sich der Turm mit 50 m deutlich von dem das Kirchen- und Kulturzentrum umgebenden Gebäuden ab. Seine wuchtige Erscheinung greift den Charakter ortstypischer, massiver, raumgreifender Kirchtürme auf und interpretiert sie neu.

 












 

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