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BÖHM


















TV-TURM - BIENNALE VENEDIG

PROJEKT

2000

Revitalisierung des Fernsehturmes

Der Fernsehturm, der seine vorgesehene Funktion weitgehend verloren hat, soll einer neuen Nutzung zugeführt werden, indem er als Nukleus für eine vertikale Stadt fungiert. Dies führt nicht nur zu einer Wiederbelebung der bestehenden Struktur, sondern auch des gesamten städtischen Umfeldes.

Der Bereich der neuen Struktur ist auf die Grundrißfläche des bestehenden Turms beschränkt. Er umgibt den Turmschaft unterhalb der Umrisslinie der oberen Plattform. Der Fernsehturm mit seiner Plattform ragt aus der neuen Gebäudehülle heraus. Der Schaft, früher eine rohe Sichtbetonbasis ohne ästhetische Qualität, dient jetzt als wichtiges Rückrat des Komplexes.

Das Gebäude ist als eigenständige Einheit vorgesehen, mit Büroflächen auf den unteren Ebenen und Wohnquartieren auf den oberen Ebenen. Gewerbeflächen, Restaurants und Flächen für Freizeiteinrichtungen sind auf verschiedenen Zwischenebenen angedacht. Auf jeder achten Ebene befinden sich Himmelsgärten, die alle einen unterschiedlichen Charakter haben, abhängig von der angrenzenden Nutzung, so daß jede Ebene ihre eigene Identität erhält

Restrukturierung – Identifikation

Mit diesem Beispiel wollen wir einen Beitrag zu der Frage über den Umgang mit bestehenden baulichen Ressourcen leisten. Sowohl in materieller Hinsicht, als auch in Hinsicht auf das Bewußtsein der Gesellschaft, die ein Gebäude mit dem Ort identifiziert, sind dies Ressourcen, die nicht leichtfertig verschüttet werden dürfen. Dies gilt für die großen Industrien, die aus unserer Stadt verschwunden sind, und für die Berliner Mauer genauso wie für die kleinste gebaute Einheit, die Wohnung.























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