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BÖHM & PTNRS

A R C H I T E C T S      F Z C

ARCHITEKTURBÜRO

P        A        U        L

BÖHM


















STADTHALLE TROISDORF

MITARBEITER

Matthes Langhinrichs, Alexandra Idziak, Thorsten Hargarten,


Der städtebauliche Ansatz unseres Entwurfes sieht zum einen die Bildung eines repräsentativen Rathausplatzes am Ende der Kölner Straße vor, zum anderen soll ein Stadtpark entstehen, der durch seine klaren Formen als gelungener Abschluss der Nordseite fungiert. Unterstützt wird dieser durch den Weiher, sowie den drei eingestellten Baukörpern.

Sowohl das Rathaus, als auch das östlich liegende Dynamit-Nousvelle-Gebäude und die neu entstehende Stadthalle grenzen den Rathausplatz ein und geben ihm durch ihre Anordnung eine prägnante Form.

Die nördlich des Parks liegende Bebauung gibt dem Rathausplatz eine Raumkante und schützt ihn vor angrenzendem Gewerbe. In unserem Entwurf wird die Büronutzung vorwiegend östlich der ehemaligen Kaiserstraße, also dem Park zugewandt integriert. Im Norden schließen sich entweder eine weitere Büronutzung oder eigenständige Gewerbeeinheiten an.

Die Kaiserstraße wird im Bereich des Rathausplatzes aufgehoben und der Verkehr westlich und östlich des Parks vorbeigeführt. Vor allem der Gewerbeverkehr soll das Gebiet im Norden erschließen. Dies führt zu einer optimalen Zusammenfassung des Grünbereiches. Dieses Konzept lässt ebenfalls einen behutsamen Umgang mit dem überwiegend erhaltenswerten Baumbestand zu.

Der ruhende Verkehr wird in einem separaten Gebäude im östlichen Bereich untergebracht. Vorteilhaft ist eine Tiefgarage, die sich von der Stadthalle bis hin zu unserem östlichen Baukörper erstreckt. Diese ist über den Platz zu erschließen und so für alle betreffenden Gebäude gut zu erreichen. Die Einfahrten hingegen befinden sich im Westen und Osten des Geländes.

Die neue Stadthalle wird ebenfalls vom Rathausplatz erschlossen.

Der Baukörper ist geprägt von einer Sheddach-Anlage, welche sich von der Platzkante ausgehend in die Gebäudetiefe staffelt. In die Gebäudehülle ist eine zentrale Halle, umgeben von einzelnen kleineren Baukörpern, die als Multifunktionsräume dienen eingestellt. Die Gebäudehülle integriert sich in die Achse des Parks. Auf diese Weise wird eine Drehung des Grundrisses, ausgehend von der Diagonalen des Platzes, hin zu einer Verbindung zwischen Großer Halle, Festplatz und Weiher erreicht.

Eine individuelle Nutzung des Hauses ist daher möglich.

Neben der singulären Nutzung des Saales für große Veranstaltungen, kann dieser bei Bedarf in zwei separate Veranstaltungsräume geteilt werden, ohne dass ein Gegenseitiges Stören bei paralleler Besetzung vorprogrammiert ist.

Bei besonders großen Festen wie Märkten, Konzerten oder anderen Events kann das ganze Haus bespielt und die unterschiedlichsten Atmosphären hervorgerufen werden.

Die Bühne des großen Saales ist so ausgerichtet, dass sie neben dem üblichen bespielen zum Saal, auch dem Park dienen kann. Sie wird zum Park hin geöffnet und lässt bei geschlossener Bühnenrückwand Open Air Veranstaltungen zu. Die technischen Möglichkeiten sind auch an dieser Stelle gegeben. Die Ausrichtung dieser Bühne und die Lage der angrenzenden Festwiese erlaubt eine weitgehende Abschirmung dieses Bereiches von den Wohngebieten, so dass eine Minimierung der Belastung für die Anwohner zu erwarten ist.

 





 

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